Ultima Online, der Urvater der Onlinerollenspiele.

Mitte der 90er Jahre kam eines der ersten online basierenden Rollenspiele groß heraus. Das Spiel Ultima Online. Es war zu seiner Zeit schon ein bekannter Titel, da die Spielreihe bis auf dem Amiga und ähnlichen Systemen zurückreichte.
Das aus dem Hause Origin Systems stammende Spiel hatte sich einen großartigen Ruf erarbeitet.
Nun war es Zeit, ein Spiel zu entwickeln, welches für alle Spieler im Internet zugänglich sein sollte. Und diese Idee wurde grandios umgesetzt.

Der Spieler erstellte sich ähnlich wie in heutigen Onlinerollenspiele einen Charakter. Nun lag es erstmals am Spieler selbst, welche Laufbahn er mit seinem erstellten Charakter einschlagen wollte. Sei es ein handwerklicher Beruf wie dem eines Schmieds, eines Schreiners oder Ähnlichem oder eines Kriegers oder Magiers. Es stand dem Spieler vollkommen offen. Es war einfach sensationell. Der Spieler musste dann, sofern er sich für die Seite des Handwerkers entschieden hatte, seine Waren herstellen und diese gewinnbringend an andere Mitspieler verkaufen. Somit konnte er sich dann seinen Lebensunterhalt bestreiten.
Allerdings konnte er dann nicht wie die großen Helden gegen Monster und Ungeheuer kämpfen. Alles hatte seine vor und Nachteile.

Und selbst heute, fast 20 Jahre später, wird dieses Spiel noch immer gespielt. Mittlerweile wurde allerdings die Herstellerfirma Origin Systems von dem Videospiele-Giganten Elektronic Arts aufgekauft. Aber die Original Server laufen heute noch, allerdings kaum noch besucht.
Stattdessen tummeln sich die letzten der Ultima Online Fans auf sogenannten Freeshardserver. Dies sind legale kostenlose Server und bieten dieselben Features wie die originalen Gameserver. Und sogar noch mehr, da für den Betrieb der Server eine eigene Serversoftware genutzt wird, bei der die Betreiber eines solchen Freeshard Servers in der Lage sind, ihre eigenen Features zu programmieren. Dies reicht nicht nur über zu neuen Gegenständen in der Spielwelt, sogar zu komplett neuen Ländern oder Charakterklassen. Somit ist ein Freeshardserver in der Lage, sein eigenes Spiel auf der Basis von Ultima Online aufzubauen. Da die Freeshardserver auf eine eigene Serversoftware für den Betrieb des Spielservers basieren, ist der Betrieb und auch die Nutzung legal.

Hierbei unterscheiden sich die verschiedenen Server stark voneinander. Es gibt im Grunde drei verschiedene Arten.
* RP Server
* PVP Server
* OOC Server

Auf RP Servern wird ausschließlich in der dritten Form gesprochen. Also wie es im Mittelalter üblich war. Genau so wird alles, was der Charakter in der Geschichte ausübt, in sogenannten Emotes ausgedrückt, damit andere Spieler in der Lage sind miteinander zu agieren. Hält sich ein Spieler nicht an die vom Serverbetreiber festgelegten Spielregeln. Kann es zu Verwarnungen oder zu Verweisungen kommen.

Auf PVP Servern werden ständig Duelle ausgetragen. Hier müssen sich die Spieler jederzeit darauf gefasst machen, von anderen Mitspielern angegriffen zu werden.

OOC Server sind so ziemlich die einfachsten Server.
Hier macht eigentlich jeder sein eigenes Ding, was zumindest die Umgangsform mit anderen Mitspielern betrifft. Sollte es dazu kommen, dass ein Spieler einen anderen belästigt oder gar beleidigt, kommt es in jeder Serverart zu einer angemessenen Bestrafung. Auf OOC Servern kommt es allerdings nicht zu einer Strafe, wenn zwei oder mehr Spieler im freien Spielverlauf sprechen, wie es im realen Leben üblich ist.

Zwischen den drei Typen kann es auch Kreuzungen geben. Beispielsweise RP/PVP Server.
RP/PVP Server haben dann die Eigenschaft, wie der Name schon sagt, die Spielweise, dass sich Spieler gegenseitig die Köpfe einschlagen können, allerdings alles auf eine Rollenspiel Grundlage. Also einfach drauf los rennen und zuschlagen ist dabei nichts. Hier muss darauf geachtet werden, dass es durch einem entsprechenden Rollenspiel-Grund dazu kommt.

Neben den verschiedenen Spielweisen auf den Servern hat Ultima Online eine Engine zu bieten, die eigentlich auf jedem Server zum Einsatz kommt. Das Housing.
Mit Ultima Online hat das Housing eigentlich erst begonnen. Welches in heutigen Onlinerollenspielen des Öfteren noch praktiziert wird. Hierbei wäre „Der Herr der Ringe Online“ ein Paradebeispiel. Nur unterscheidet sich das heutige in HDRO genutzte Housing, sehr stark von dem des damaligen Spiels Ultima Online. In Ultima Online ist es dem Spieler möglich, aus einer Vielzahl von verschiedenen Häusern zu wählen die der Freeshard anbietet. Meist sind es ebenfalls Häuser die von dem Staff (Führungsmitgliedern) des Servers gestaltet wurden und in das Spiel eingebunden wurden. Das Haus kostet natürlich auch eine gewisse Summe an Geld, welches der Spieler gleich an dem Game Master bezahlen muss. Hier wird natürlich nur mit Spielgeld aus dem Onlinerollenspiel bezahlt.
Steht dann das Haus auf dem Bauplatz, das sich der Spieler ausgesucht hat, kann er dies nun frei nach seinen eigenen Wünschen einrichten. Jedes Zimmer für sich mit allen erdenklichen Möbelstücken und Verzierungen.
Hier kommt nun ein weiteres Ereignis zum Einsatz, welches ein gutes Onlinerollenspiel auszeichnet. Der Bauherr muss sich die Möbelstücke von einem Schreiner fertigen lassen. Natürlich, kleine Dinge wie ein Hocker oder ein kleiner Tisch bekommt er von einem NPC (No Player Charakter) welche vom Server System gesteuert in Läden rumstehen und als kleine Handelsmöglichkeit dienen. Aber wenn es schon einmal zum Beispiel um Schränke, Betten oder besondere Tische und Sitzgelegenheiten geht, muss dieser einen Spieler finden, welcher im Regelfall ein Meister des Schreinerns ist. Also muss hier in jedem Fall mit anderen Spielern zusammen agiert und zusammengearbeitet werden.
Hier entsteht auch direkter Handel zwischen den Spielern.

Eine Erwähnung zu den Berufen, beziehungsweise den Klassen. Es gibt in Ultima Online drei Grundklassen. Den Magier, den Krieger und auch den Handwerker. Hat sich der Spieler für einen Werdegang entschieden, kann er nicht mehr mit diesem Charakter in die Rolle der anderen Klasse agieren. Ein Krieger kann beispielsweise nie ein Schmied oder Schneidermeister werden. Ein Magier kann niemals ein hervorragender Bogenschütze werden und ein Koch kann niemals das Geschick und das Können eines Ritters in glänzender Rüstung mit einem Schwert aufbringen.
Jeder hat hierbei seine feste Rolle. Hier muss der Spieler im Voraus feststellen, welche Klasse nun seinen Vorlieben entspricht.
Jede Grundklasse, also die des Kriegers, des Magiers oder des Handwerkers haben Unterklassen. Der Handwerker kann alle erdenklichen handwerklichen Geschicke wählen, allerdings nur zwei vollständig zu einem Meister. Da hätten wir nun den Schmied, Alchemisten, Schneider, Bogner, Tischler oder Ähnliches.
Bei den Kriegern gibt’s eher eine Spezialisierung bei den Waffen. Und bei den Magiern eine Spezialisierung in der Richtung der Magie, wie zum Beispiel weiße Magie und schwarze Magie.

Wer nicht mehr länger alleine durch die Welt ziehen möchte, kann selbstverständlich auch einer Gilde beitreten. Hier ist es ebenfalls wie in modernen Onlinerollenspiele.
Eine Vereinigung von Spielern, welche dann diverse Dinge unternimmt, kann weitere Mitglieder aufnehmen und diese Spieler sind in einer Vereinigung, welche dann diverse Dinge unternimmt. Dank der alten Spielengine von Ultima Online ist es hierbei aber möglich, dass die Gilde auch eines oder mehrere Gebäude kaufen kann, und diese zu einem kleinen Dorf wachsen lassen kann.

Instanzen welche zum Beispiel als glänzendes Vorbild das Spiel World of Warcraft anbietet gibt es in Ultima Online leider nicht im direkten Sinne. Es gibt natürlich Dungeons welche mit Monstern gefüllt sind, welche nach dem Töten nach einer gewissen Zeit wieder erscheinen. Allerdings nicht solche Instanzen, wo besondere Erfolge oder epische Gegenstände herausgeholt werden können. Die unterschiedlichen Dungeons unterscheiden sich eher von einem Server eigenen Schwierigkeitsgrad.
Dafür aber werden sehr oft von dem Game Mastern eines Servers regelmäßig Rollenspielereignisse veranstaltet, welche nicht nur als Abwechslung für Spieler dienen, sondern auch die Geschichte der Spielwelt, welche von Freeshardserver zu Freeschardserver anders ist, weiter geschrieben wird.

Jeder, der nun neugierig geworden ist, kann gerne an einem Freeshardserver teilnehmen. Die Teilnahme und auch das Spiel selbst sind kostenlos.
Viel Spaß, im Land der Fabelwesen und Drachen!

Binäre Optionen – Geldvernichtung?

Der binäre Broker 24Option gehört seit seiner Gründung 2010 zu einem der führenden Anbieter für binäre Optionen und ist nach eigenen Angaben sogar weltweit führender Makler für dieses Finanzprodukt. Die grafisch aufwändig gestaltete Plattform mit vielfältigem Funktionsumfang zeigt schon auf den ersten Blick, dass der binäre Broker im Vergleich mit der Konkurrenz viel zu bieten hat.

24Option ist eindeutig seriös. Der binäre Broker wird in Zypern lizensiert und reguliert. Hinter dem binären Broker steckt die Rodeler Limited, die als grenzüberschreitender Finanzdienstleister von der BaFin reguliert wird. Somit ist es keine Frage, dass 24Option kein Betrug ist, sondern ein seriöser Anbieter für binäre Optionen.

Da negative Erfahrungen bei einem solch großen Anbieter nicht immer ausbleiben können, hat der binäre Broker ein spezielles Beschwerdeverfahren eingerichtet, dass es ermöglichen soll, auf Probleme möglichst schnell zu reagieren. Hier zeigt 24Option erneut, dass der Anbieter um eine langfristige Kundenbindung sehr bemüht ist, und zeichnet sich auch damit als seriöser binärer Broker aus.

Vor allem Trader mit großem Kapital werden mit 24Option sehr gute Erfahrungen machen. Die maximalen Gewinnchancen sind bei dem binären Broker gerade bei Platinum-VIP-Konten fast konkurrenzlos. Die zahlreichen Vergünstigungen machen 24Option dann zu einem der besten binären Brokern auf dem Markt. Auch Durchschnittskunden werden mit dem Anbieter zufrieden sein. Ein solides Angebot, hervorragender Kundenservice und die mehr als ausreichende Regulierung durch deutsche und zypriotische Finanzbehörden sorgen dafür, dass sie auf 24Option sicher und zu guten Konditionen traden können.

Sony kauft Gaikai

Gaikai, oder das „offene Meer“, wie der japanische Name ins Deutsche übersetzt werden kann, ist im Moment in aller Munde, hat Elektronik Riese Sony doch gerade die amerikanische Firma für schlappe 380 Millionen US-Dollar aufgekauft. Aber was ist Gaikai eigentlich genau?

Gaikai ist ein Games on Demand Service, der es seinen Nutzern erlaubt PC und Konsolenspiele direkt über das Internet zu streamen und so zu spielen, so kann man dann zum Beispiel bequem Klassiker wie Mario Kart oder auch neuere Spiele daheim auf dem Computer zocken, und das relativ unabhängig von den Leistungen der eigenen Hardware, da die Prozessorleistung vom Server übernommen wird. Jeder, der soweit gelesen und verstanden hat, kann sich schon die Folge eines solchen Systems zusammenreimen: die eigentliche Konsole wird überflüssig. Denn warum die Kuh kaufen, wenn man die Milch über den Internetstream haben kann?

Doch ganz so simpel ist es bisher noch nicht. Qualitativ kann der Stream einfach nicht mit der Originalversion auf der Konsole oder der Disk im Computerlaufwerk mithalten. Die Framerate fällt, die Grafik lässt hin und wieder zu wünschen übrig, und wer der Stabilität und Geschwindigkeit seiner Internetverbindung nicht vollkommen traut, wird sich wohl lieber mögliche Frustmomente ersparen wollen und bei seiner trauten Spieleplattform bleiben.

Sony und Gaikai – was könnte die Zukunft bringen?

Eine Playstation 4, mit der man Spiele via online Stream spielen kann? Das ist natürlich der Traum aller Videospieler – und womöglich der Albtraum der Konkurrenz, die mitziehen müsste – denn dann wäre es vorbei mit der Warterei auf den Download und vollgestopften Festplatten – von denen PS-Vita Besitzer sicher schon ein Lied singen können . Hatte man bei der Playstation 3 noch lange mit der Kompatibilität von PS 2 Spielen gekämpft – erst war sie da, dann hat man sie entfernt, dann wieder nicht, etc. – so wäre dieses Problem mit Gaikai für immer beseitigt. Alles, was man momentan im Playstation Store kaufen und runterladen kann, könnte dann vielleicht einfach per Stream auf dem heimischen Bildschirm landen, und das innerhalb von Sekunden.

Die Auswirkungen so eines Dienstes, sollte er denn wirklich nahtlos funktionieren, sind allerdings noch weitreichender. Wenn es möglich wäre, per Internet und ohne Festplatte zum Spiel zu kommen, dann bräuchte man nie wieder eine neue Konsole kaufen, denn die Hardware spielt für den Stream keine Rolle.
Sieht so vielleicht die Zukunft aus: ein Fernseher, ein Kontroller und so viele Spiele, wie man sich nur wünschen kann, sozusagen „griffbereit“ im Internet? Undenkbar ist es definitiv nicht und sowohl Sony als auch Konkurrenz dürfen sich Gedanken darüber machen, was das für ihr Geschäft bedeutet.

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Umfrage: Gamer spielen im Schnitt knapp zwei Stunden pro Tag

Berlin (dts Nachrichtenagentur/30.05.2013/16:05:49) – Im Durchschnitt verbringt ein Gamer 110 Minuten täglich mit seinem Hobby. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von SponsorPay. Die 14- bis 19-Jährigen spielen mit 136 Minuten im Schnitt am längsten. Bei den 50- bis 64-jährigen Gamern sind es zum Vergleich rund 90 Minuten. Auch zwischen den Geschlechtern gibt es deutliche Unterschiede: Männer spielen im Schnitt fast eine halbe Stunde mehr als Frauen. Während männliche Spieler knapp 120 Minuten mit Games pro Tag verbringen, sind es bei Spielerinnen 93 Minuten. Zum Vergleich: Im Durchschnitt schaut jeder Deutsche 220 Minuten pro Tag Fernsehen. Am häufigsten greifen Gamer zwischen 18 und 23 Uhr zu Joystick und Co. 76 Prozent von ihnen spielen in der Regel zu dieser Tageszeit. Jeder Dritte (33 Prozent) tut dies zwischen 12 und 18 Uhr. Immerhin jeder Siebte (16 Prozent) spielt nachts zwischen 23 und 6 Uhr. Am seltensten wird vormittags gespielt. Zwischen 9 und 12 Uhr frönen nur 13 Prozent der Gamer ihrem Hobby.

PC oder Konsole: Vor- und Nachteile

Im letzten Jahr setzte setzte die Branche rund 24 Millionen PC-Spiele ab; diese Verkaufszahlen wurden 2012 gerade einmal gemeinsam von Playstation 3, Xbox 360 und Wii erreicht. Dies können Sie als klaren Fingerzeig deuten, wie (noch) die Sympathien bzw. Spiel-Vorherrschaft bezüglich PC und Konsole verteilt sind. Wenn Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile abwägen, werden Sie schnell fest stellen wieso der PC bei dem Großteil der „Zocker“ die Nase vorne hat.

„Zocken“ auf einem riesigen Bildschirm ist auch mit dem PC möglich

Für die meisten Konsolenspieler zählt der Faktor „Bequem“ zu den entscheidenden Vorteilen einer Spielkonsole. Sie argumentieren, dass Sie bequem und komfortabel mit Gamepad auf dem Sofa zocken können und einen riesigen Bildschirm zur Verfügung haben. Dieser Vorteil bzw. dieses Argument ist aber nicht prinzipiell richtig, denn mit wenigen Handgriffen können Sie auch Ihren Rechner mit dem Fernseher verbinden. Der Aufwand ist zwar etwas höher, da Ihr PC und der Fernseher räumlich vereint werden müssen, aber in der Regel zeigen die meisten Fernseher ein gutes Bild. Mittels einer HDMI-Schnittstelle können Sie ein PC inzwischen ohne Probleme an das Fernsehgerät oder auch an eine Anlage anschließen. Selbst auf den Einsatz eines Gamepads müssen Sie dabei nicht verzichten. Wenn Sie diesen nämlich in den USB-Port stecken, können ihn sauber programmierte Spiele meistens problemlos erkennen und zeigen Ihnen die Tastenbelegung auf dem Bildschirm an. Ein Konsolenhersteller hat diesbezüglich sein Gamepad gleich so konzipiert, dass es generell kompatibel mit einem PC ist. Wenn Ihr Gamepad nicht unterstützt werden sollte, stehen im Netz Freeware-Programme zur Verfügung, mit denen Sie Gamepad-Tasten Maus- und Tastaturbuttons zuweisen können.

Vorteile eines Rechners gegenüber einer Spielkonsole überwiegen

Eine Spielkonsole sei preiswerter; auch dieses Argument der Fangemeinde kann nicht ohne ein „Aber“ so stehen bleiben. Natürlich ist ein guter PC von den Anschaffungskosten her kostenintensiver, dafür können Sie die Spiele aber oftmals günstiger erwerben; zudem sind so genannte Mods (Modifikationen) für PC-Spiele relativ schnell und zuverlässig im Netz verfügbar. Grundsätzlich sind folgende Vorteile für einen PC zu benennen:
Der Rechner ist leistungsfähiger und kann je nach Bedarf optimiert, verbessert und aufgerüstet werden.
Er verfügt über eine höhere Auflösung bzw. bessere Grafik; mit beispielsweise SGSSAA (Bild-Berechnung bezüglich der Kantenglättung) oder Downsampling (Heruntertaktung) können Sie die Optik noch weiter optimieren. So kann ein PC Spielwelten auch mit einer Auflösung von beispielsweise 1920 x 1080 Pixel darstellen, während die Konsolen-Fraktion dies nur bei ganz wenigen Spielen schafft. Zudem haben Konsolen Nachteile bei bestimmten Grafikeffekten sowie Texturdetails.
Aus einem PC können Sie zum Beispiel mittels einer externen Soundkarte einen qualitativ hochwertigen Sound heraus kitzeln.
Für PC-Spiele sind ständig Modifikationen und Updates verfügbar, mit derer Hilfe Programmfehler behoben werden können. Zudem gibt es eine Vielzahl an systemoffenen Spielen im Netz.

Über Geschmack lässt sich eben nicht streiten

Letztendlich ist es aber auch Geschmackssache. Oftmals ist es so, dass sich die Zockergemeinde rund um Baller- und Sportspielen eher der Konsolen-Fraktion zugehörig fühlt; gerade das Zocken mit Kollegen innerhalb von Multiplayer-Games soll Ihren Spaßfaktor dabei deutlich erhöhen. Aufbausimulationen und Strategiespiele gelten demgegenüber als klassische PC-Games. Spiele gibt es eh für beide Varianten mehr als genug, wobei PC-Umsetzungen von Konsolenspielen auf Grund fehlender Hardware-Unterstützung und fehlerhafter Programmierung oftmals enttäuschen. In diesem Fall sollten Sie dann lieber gleich bei der Konsole bleiben.

Spec Ops: The Line – Der intelligenten Militär-Shooter?

Ende Juni 2012 erschien unter dem Label von 2K Games der in Berlin entwickelte Wüsten-Shooter Spec Ops: The Line, welcher auf den ersten Blick wie ein weiterer Call of Duty-Abklatsch erscheint. Allerdings auch nur auf den ersten Blick, denn bei genauerem hinsehen entdeckt man, dass in Spec Ops: The Line viel mehr steckt, als man zu Beginn vielleicht erwartet hatte. Damit wirbt Yager auch und bezeichnet ihr Spiel selbst als einen “intelligenten Militär-Shooter”.

Schießerei im Wüsten-Glanz

In naher Zukunft wurde Dubai von einem Sandsturm verwüstet und wird inzwischen von einem Militärregiment reagiert, unter welchem sowohl Soldaten, als auch Zivilisten hingerichtet werden. Mit zwei Kameraden an der Seite soll der Spieler in Person von Captain Martin Walker die Lage in Dubai aufklären, jedoch trifft man nicht wie erwartet auf arabische Terroristen. Es sind US-Soldaten, die das Trio rund um Walker unter Beschuss nehmen und dadurch das klassische Feind-Bild vieler Shooter aushebelt. Allerdings sparen die Entwickler von Yager nicht gerade mit schockierenden Gewalt-Szenen, denn unter den Zivilisten, die in das Schussfeld geraten, befinden sich auch Frauen und Kinder. Für den ein oder anderen könnten die Bilder nur schwerverdaulich sein, zumal Yager einiges aus der Unreal 3-Engine rauskitzeln konnte. Das bisher unverbrauchte Wüsten-Szenario zaubert eine gute Stimmung auf den Monitor. Da kann man über die ein oder anderen matschigen Texturen hinweg sehen.

Kein üblicher Einheitsbrei

Das die Bilder aber auch an den drei Protagonisten nicht spurlos vorbei gehen macht sich im späteren Spielverlauf bemerkbar. Aus den Helden werden Täter und sie werden kaltherzig, brutal und zerbrechen an der Gewalt. Beeinflussen kann man den Handlungsverlauf der rund achtstündigen Kampagne nicht, auch wenn einem das in diversen Szenen vorgegaukelt wird. Auch sonst erfindet Yager das Shooter-Genre mit Spec Ops: The Line das Rad nicht neu und auch wenn es unterhaltsam ist, so hat man Schießen und in Deckung gehen doch schon sehr häufig gesehen. Untermalt werden die Schießereien mit passender Rockmusik und lediglich die deutschen Synchronsprecher hinterlassen mit ihrer Trostlosigkeit den ein oder anderen Wehmutstropfen.

Auf Grund der ganzen Provokationen, die Yager in das Spiel eingebaut hat, regt Spec Ops: The Line den Spieler zum Nachdenken an und entwickelt sich am Ende zu einem wahren “Antikriegs-Shooter”. Über die diversen Mankos kann man da schon einmal drüber hinweg sehen.

Beschreibung zu Sacred und Sacred Underworld

Sacred ist eines der umfangreichsten Action orientierten RPG Spiele, welches von Studio 2 Software und Ascaron entwickelt und durch Take 2 vertrieben wurde. Der Originaltitel wurde im Februar 2004 zum Verkauf angeboten und der Add-On Sacred Underworld folgte im März 2005.

Es kann im Einzelspieler Modus oder im Multiplayer Modus über LAN oder Internet gespielt werden, wobei die Charaktere nicht voneinander getrennt behandelt werden, sodass der Aufbau des Charakters in jedem Modus betrieben werden kann. Des Weiteren wird durch den Add-On Sacred Underworld ein Coop Modus eingeführt, der das Spielen der Kampagne über einen LAN oder Internet Server ermöglicht. Außerdem erhielt Sacred den Gamestar Award und einen PC Action Award.

Die Handlung von Sacred und Sacred Underworld

Die Handlung von Sacred bietet Fantasy und RPG Fans zwar weniger Abwechslung zu Spielen wie Diablo oder Dungeon Siege, ist jedoch sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Nachdem Shaddar, ein mächtiger Nekromant und Beschwörer, der nach der Macht über Leben und Tod trachtete, verbannt wurde, floh dieser in die Wildnis und errichtete einen geheimen Turm. Dort beschwor er einen Sakkara Dämon, wobei einer seiner Diener den Bannkreis nicht komplett schloss. Der Dämon wandte sich gegen Shaddar und tötete den Nekromanten. Das Tor zur Unterwelt wurde geöffnet und schwärme von Dämonen und Untoten suchten das Königreich von Ancaria heim. Nun ist der Spieler mit seinem Helden gefragt, um das Königreich vor seinem Untergang zu bewahren.

Sacred Underworld baut auf der alten Kampagne auf. Dabei lässt Baroness Vilya vom ehemaligen Hofzauberer ein Portal zur Unterwelt öffnen, um ihren geliebten Prinz Valor der in Sacred getötet wurde zurück zu holen.

Die Charaktere von Sacred !

In Sacred stehen diverse Charaktere als Held zur Auswahl. Der Gladiator ist ein Nahkämpfer, welcher den Umgang mit allen Waffenklassen beherrscht und schwächende Auren im Kampf einsetzen kann.
Die Vampirin kann ihre Gestalt zwischen Ritter und Vampir wechseln. In der Vampirform können Kreaturen und Diener herbeigerufen werde.
Die Waldelfin ist eine Fernkämpferin und kann druidische Naturmagie verwenden.
Der Kampfmagier ist gut im Nahkampf und kann Elementarmagie nutzen.
Seraphim sind geschickte Kriegerinnen und können himmlische Magie wirken.
Der Dunkelelf ist ein schneller Nahkämpfer, welcher Gift, Fallen und Klingenwaffen einsetzt.

Der ADD-On Sacred fügt zwei weitere Klassen hinzu.
Die Dämonin, die sich in verschiedene Dämonenformen verwandeln kann und Höllenmagie zur Unterstützung verwendet und der Zwerg, welcher als Nahkämpfer und Fernkämpfer gespielt werden kann.

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